Das Partnerschaftsprojekt zwischen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. und dem St. Joseph´s Hospital Maracha in Uganda soll die Qualität der Gesundheitsversorgung im Partnerkrankenhaus erhöhen.
Problem: Besonders in den ländlichen Regionen Ugandas kommt es aufgrund von medizinischer Unterversorgung und Mangelernährung zu dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen. Dabei können körperliche Behinderungen zu schwerwiegenden Folgen führen: Der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe sowie zu Bildung und Arbeit ist für Betroffene oftmals eingeschränkt.
Hauptaktivitäten: Medizinische Fachkräfte aus der Partnerklinik und deren umliegende Region nehmen an Fortbildungen zur Diagnose und Behandlung chronischer Krankheiten teil. In den Kursen werden die Teilnehmer*innen geschult, dauerhafte Beeinträchtigungen sowohl durch frühzeitiges Erkennen und ausreichende Behandlung von Risikopatienten*innen vorzubeugen, als auch körperlich Beeinträchtigte medizinisch zu versorgen.
Kurzfristige Wirkung: Klinik-Mitarbeitende erkennen Risikopatient*innen durch Schulungen schneller und bewahren diese durch effizientere Behandlungsmethoden vor langfristigen Folgeschäden. Ergebnis ist eine erhöhte Behandlungsqualität von bereits beeinträchtigten Patienten*innen.
Langfristige Wirkung: Gezielte Aufklärung über Prävention und Behandlungsmöglichkeiten befähigen die Dorfbevölkerung dazu, Folgeschäden bei Erkrankungen vorzubeugen.