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Mikrobiologie und Labordiagnostik

Klinikpartnerschaft und Nothilfemaßnahme im Bereich Diagnostik für Infektionskrankheiten

Poltava
Thema
Mikrobiologie und Labordiagnostik
Partnerland
Ukraine
Partnerorganisation im Partnerland
Poltava State Medical University PSMU
Herr Prof. Dr. Igor Kaydashev
Partnerorganisation in Deutschland
Universitätsklinikum Essen AöR
Herr Prof. Dr. rer. nat. Ulf Dittmer
Projektlaufzeit
01.04.202331.03.2024
Fördersumme
Bis zu 914717 Euro
Gefördert durch
Klinikpartnerschaften
Die Institute für Virologie und für Mikrobiologie der Universitätsmedizin Essen und die Poltava State Medical University PSMU entwickeln ein Konzept für die kurz-, und langfristige Verbesserung der Diagnostik für Infektionskrankheiten in Poltava. Die Test- und Diagnoseverfahren entsprechen den Standards der Europäischen Union und sind auf den Bedarf in Poltava abgestimmt. Neben der PSMU ist der zweite Standort für die Diagnostikmaßnahmen die regionale Klinik für Infektionskrankheiten Poltava, die etwa auf die Behandlung von viraler Hepatitis, HIV und diversen akuten Infektionen spezialisiert ist.\r
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Hintergrund: \r
Schon bald nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine wurde deutlich, dass das ukrainische Gesundheitssystem im Rahmen der Nothilfemaßnahmen auch Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung im Bereich der Diagnostik, medizinischen Ausbildung und in der Forschung benötigt. Aus anderen Konflikten ist bekannt, dass Infektionskrankheiten eine der größten Gesundheitsgefahren in von Krieg betroffenen Regionen sind. In Poltava mussten die Diagnose und Behandlung von chronischen übertragbaren Infektionen bereits auf ein Minimum zurückgefahren werden, um Kapazitäten für Kriegstraumata freizumachen. Tuberkulose, HIV und MRSA-Resistenzen beispielsweise sind jedoch weiterhin ein massives medizinisches Problem, dem effizient begegnet werden muss. Für die Verbesserung der Krankheitsversorgung in der Ukraine aber auch, um den Eintrag von Infektionskrankheiten in die Gesundheitssysteme von EU-Ländern zu kontrollieren und zu verhindern. \r
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Aktivitäten:\r
-\tDreiwöchige Fortbildungen in Theorie und Praxis für sechs Personen der PSMU und der Klinik für \r
Infektionskrankheiten Poltava (Ärzt*innen, medizinisches Personal sowie Mitarbeitende von \r
Diagnostik- und Forschungslaboren) am Universitätsklinikum Essen zu Diagnoseverfahren für \r
Infektionskrankheiten in den Instituten für Virologie und Mikrobiologie.\r
-\tEinwöchiges Training für drei HIV-Spezialisten aus Poltava mit HIV-Workshopteilnahme in Essen \r
-\tAnschaffung von Laborausstattung für Diagnostik und Forschung sowie einem Jahresbedarf von \r
Reagenzien und Verbrauchmaterial für die beiden Standorte in Poltava.\r
-\tWeitere Fortbildungsmaßnahmen in Poltava bzw. in Essen.\r
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Wirkungen: \r
Die zwei Standorte in Poltava verfügen über Geräte und Diagnostikkonzepte für die Diagnose von Infektionskrankheiten mit modernen, EU-kompatiblen Verfahren, sowie Reagenzien für den anfänglichen Bedarf. Die Schulungsteilnehmer*innen profitieren von den neu eingeführten Methoden, Qualitätsmanagement und Standardverfahren und können diese in Poltava umsetzen. Vielfältige Tests auf Infektionskrankheiten können somit in Poltava nachhaltig etabliert und konsequent und effizient angewendet werden. \r
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