Das gemeinsame Projekt des Deutschen Instituts fu¨r Ärztliche Mission und des Ganta United Methodist Hospital im Nordosten Liberias strebt die Verbesserung der Geburtshilfe und der Versorgung von Neugeborenen in den Regionen Nimba, Lofa und Bong an. Das Projekt baut auf einer vorherigen Klinikpartnerschaft auf, in der bereits die Grundlagen fu¨r die Neugeborenen-Reanimation gelegt und ein Trainer-Pool in allen drei Regionen ausgebildet wurde.
Hintergrund:
In Liberia gehen über 20% der neonatalen Todesfälle auf Frühgeburten zurück und weitere entstehen durch Komplikationen während der Geburt. Die Ebola-Epidemie und COVID-19-Pandemie führten zu Rückschritten bei den Errungenschaften im Bereich der Mutter-Kind-Gesundheit. Daher müssen die Kapazitäten der drei Partnerkrankenhäuser gestärkt werden. Dies kann durch die Bereitstellung von Medikamenten und Ausstattung als auch mithilfe von Schulungen für die Mitarbeiter*innen geschehen.
Aktivitäten:
-\tBestellung von notwendigen Geräten
-\tSchulung zu fortgeschrittenen Themen der Neonatal- und Frühgeborenenversorgung
-\tMonitoring der vereinbarten Veränderungen in den Krankenhäusern
-\tBeratung der einzelnen Krankenhäuser zur Verbesserung der Notfallversorgung
Wirkung:
Die Durchführung der Projektaktivitäten soll die Abläufe der Notfallversorgung langfristig optimieren. Da das Projekt in drei Krankenhäusern umgesetzt wird, soll die Neugeborenen-Sterblichkeit in den drei Bezirken reduziert werden.