Die langjährige Partnerschaft zwischen dem Missionsärztlichem Institut Würzburg und dem Martin de Porres Hospital in Ghana konzentriert sich auf die Versorgung Neugeborener und deren Mütter. Das Martin de Porres Hospital ist in der Region das einzige Krankenhaus, zu dem auch mittellose Patient*innen Zugang haben.
Problem: Während die Kindersterblichkeit der unter Fünfjährigen in Ghana gesenkt werden konnte, stieg die Sterblichkeitsrate von Neugeborenen trotz größter Anstrengungen auf 32 Todesfälle pro 1000 Geburten an. Um dem entgegen zu wirken, sollen Gynäkologie und Geburtshilfe des Martin de Porres Hospitals weiter verbessert werden.
Hauptaktivitäten: Durch Training und Schulungen soll die Versorgung in der Neonatal-Intensivpflege verbessert werden. Zudem sollen die Pflegekräfte in Hygienemaßnahmen und Zufütterungstechniken geschult werden. Das ärztliche Fachpersonal soll vor Ort in der Ultraschalldiagnostik geschult werden, um routinierter vorgeburtliche Untersuchungen durchführen zu können. Zu diesem Zweck soll ein portables Ultraschallgerät angeschafft werden. Außerdem wird die Einführung einer e-health-Einheit vorbereitet.
Kurzfristige Wirkung: Die Versorgung von Neugeborenen und ihren Müttern soll verbessert und ausgebaut werden.
Langfristige Wirkung: Die Sterblichkeitsrate von Neugeborenen soll gesenkt werden.