Mit diesem ersten Projekt ihrer Klinikpartnerschaft bauen die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Kinderabteilung des Jigme Dorji National Referral Hospitals, die Khesar Gyalpo University of Medical Sciences of Bhutan und das Gesundheitsministerium die Neugeborenenmedizin in Bhutan aus. \r
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Hintergrund: \r
Bhutan verfügt gegenwärtig nicht über genug spezifisch ausgebildetes ärztliches und pflegerisches Personal für die Versorgung von kleinen und kranken Neugeborenen, um die Säuglingssterblichkeit entsprechend den Zielen der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) zu senken und zu erreichen, dass mehr kleine und kranke Neugeborene ohne Schäden überleben.\r
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Aktivitäten:\r
-\tGemeinsame Visiten im Jigme Dorji Wangchuk Nationral Referral Hospital (JDWMRH) zur Identifikation relevanter Lücken hinsichtlich des Wissens und der Fähigkeiten des Personals in der Versorgung von kleinen und kranken Neugeborenen\r
-\tzwei Schulungen pro Jahr zur Neonatologie (online und vor Ort) durch Kolleg*innen der Charité oder andere Expert*innen\r
-\tBesuch der vier neonatologischen Charité-Stationen durch ein gemischt ärztlich-pflegerisches Team aus Bhutan\r
-\tErarbeitung von Curricula für neonatologische Schulungen für unterschiedliche Qualifikationen (Pflege, Assistenzärzt*innen oder Fachärzt*innen in der Schwerpunktweiterbildung)\r
-\tZwei Veranstaltungen\/Seminare zur Neonatologie (online und vor Ort)\r
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Wirkungen: \r
Durch die bessere neonatale Versorgung können vermeidbare neurologische Folgenschäden bei Neugeborenen vermieden werden. Der berufsgruppenübergreifende Aufbau eines neonatologischen Teams, das die Erfolge seiner Arbeit sieht und daraus Motivation schöpft, kann über das Land hinaus modellhaft Signalwirkung haben.